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<pre>Wenngleich der Stern der Hertha in der Rückrunde auch im Olympiastadion nicht mehr ganz so hell erstrahlt, scheinen die Chancen folglich zumindest für den nächsten Schritt gen Europa verdammt gut zu stehen — obendrein lassen auch einige Personalien eine weitere Veredelung der Heim-Bilanz vermuten.  <p> Angesichts der in Leverkusen und Frankfurt sowie gegen die Roten Bullen eingefahrenen Siege kann der FCI in den eigentlich ungleichen Spitzenspielen auf eine geradezu furchteinflößende Bilanz verweisen. Sogar den selteneren Rückschlägen haftete stets ein leicht heroischer Charakter an.  <p>  Dass es um den Dino in den Vorjahren nicht zum Besten stand, haben nämlich auch die Blau-Weißen stets zu nutzen gewusst: Die letzten vier Duelle entschied die Alte Dame aus der Hauptstadt allesamt für sich, ohne auch nur einen einzigen Gegentreffer zu kassieren (Torverhältnis 8:0). <p> Auch deshalb weil Torhüter Christian Mathenia gleich zwei Mal patzte. Es waren nicht seine ersten Fehler. Schon nach dem 0:2 gegen Hannover kreidete er sich selbst beide Gegentreffer an. Gegen ihn spricht auch eine Abwehrquote von nur 61,1 Prozent der auf sein Tor geschossenen Bälle. <p>  Doch bislang war von dieser Torgefährlichkeit nur sehr wenig zu sehen. Da ist einerseits den beiden starken Gegnern geschuldet — Hoffenheim und Bayern — andererseits aber auch der neuen defensiven Grundausrichtung.  </pre>


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<pre>Auch, weil mit Michael Gregoritsch, der in der Vorbereitung seinen Torriecher mit vier Treffern in ebenso vielen Testspielen bereits unter Beweis stellen konnte, Ex-Darmstädter Marcel Heller und Venezuela-Talent Sergio Cordova vielversprechende Personalien das Augsburger Kollektiv verstärken.  <p> Zwar bekam der holländische Retter vom Dienst zuletzt in seiner dritten Partie als Coach der 1899er endlich einen Treffer eines seiner Spieler zu Gesicht — allerdings wusste Polanski das Spielgerät im unübersichtlichen Berliner Schneetreiben dummerweise nur im eigenen Kasten unterzubringen.  <p>  Hatten die Grün-Weißen gegen den FCA nur durch bloßen Kampf die (ertraglose) Spielkontrolle an sich gerissen, war gegen die Niedersachsen plötzlich auch eine Renaissance der Spielkultur zu bestaunen — weshalb es an dem verdient eingefahrenen Dreier letztlich nichts zu deuteln gab. <p> Wenn es an diesem Abend ähnlich trefferreich zur Sache gehen soll, dann wird dafür wohl Leipzig mit einem Kantersieg sorgen müssen. <p>  All das hindert die Wettanbieter jedoch nicht die Hertha als Favoriten ins Rennen zu schicken.  </pre> 


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<pre> Die Wettanbieter machen den Niedersachsen jedoch nur wenig Hoffnung, dass die Negativ-Serie in der Fremde nun in Hamburg zu Ende gehen wird. Die Online-Buchmacher sehen den HSV recht klar in der Favoritenrolle.  <p> War Leno zum einen gegen den Letten aber stets auf dem Posten, war es zum anderen letztlich auch zu dünn, was der HSV in Sachen Offensiv-Feuerwerk auf die Reihe bekam: Gegen die erneut enttäuschende Werkself mangelte es den Hansestädtern zumeist an den zündenden Ideen.  <p>  Im Saison-Endspurt liegt der FC Bayern weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Borussia Dortmund an der Tabellenspitze, doch aufgrund des interessanten Restprogramms ist noch alles offen, wer sich schlussendlich zum Meister krönt. <p>  für ein solches Aufbauen scheint es zwar sowohl dem Punkte- als auch dem Tabellenstand des HSV am erforderlichen Fundament zu fehlen; in der Tat machte aber auch das Gastspiel im Kraichgau deutlich, dass noch immer ein Hauch Leben in der wandelnden hanseatischen Leiche steckt. <p>  Dass Hannover als Aufsteiger in den Europapokalrängen landen könnte, ist keineswegs utopisch — schließlich blieben die 96er am vergangenen Spieltag auf Schalke nicht nur ungeschlagen, sondern waren über weite Teile des Spiels sogar die bessere Mannschaft.  </pre>


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<pre> Deshalb sehen die Wettanbieter die Kraichgauer auch minimal in der Favoritenrolle für dieses anstehende Kräftemessen.  <p> Hannover 96 steht nach vier Spieltagen in der Bundesliga weiterhin ohne Sieg da. Am Wochenende gab es eine 0:2-Niederlage gegen den FC Nürnberg.   <p> Mit dem Spiel in Köln hat sich zudem auch endgültig der kurze Höhenflug aus dem November erledigt, in dessen Verlauf vor allem nach dem Sieg gegen die Bayern mit einem Male eine ganze Menge möglich schien. Nach diesem wettbewerbsübergreifenden 12-Punkte-Lauf waren die jüngsten vier Auftritte nur noch für einen mageren Dreier gut. <p>  Gegen Stuttgart wartet auf die Hannoveraner ein wahres Kellerduell. Der Tabellen-16. hat seinen unmittelbaren Verfolger zu Gast. Als wäre die sportliche Krise ohnehin nicht genug, hat Hannover auch noch mit Verletzungspech zu kämpfen. Edgar Prib und Charlison Benschop werden für die nächste Zeit ausfallen.  <p> 18 Punkte nach 15 Spieltagen sind Schalkes zweitschwächste Ausbeute seit der Jahrtausendwende. Weniger waren es nur vor sechs Jahren unter Felix Magath (16).  </pre>


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<pre> Nach zuvor fünf ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge kam die Hertha zuletzt nicht an der TSG Hoffenheim vorbei – so richtig ungelegen scheint das anstehende „Spitzenspiel“ dennoch nur den im Olympiastadion gastierenden Fohlen aus Mönchengladbach zu kommen.  <p> Dass es beim Tabellenvorletzten nur zu einem Zähler reichte, mutete vor allem unter Beachtung des Spielverlaufs enttäuschend an: Beim Dino hatten die Niedersachsen die deutlich durchdachtere Spielanlage präsentiert, um sich kurz vor dem Abpfiff doch noch den Ausgleichstreffer einzufangen.  <p>  Aufgeladene Akkus können jedenfalls nicht schaden. Erst recht, weil unmittelbar nach der Liga-Unterbrechung eine ebenso wichtige wie kräftezehrende Englische Woche mit „schweren Spielen“ auf dem Plan steht, in die man „topvorbereitet“ hineingehen will. <p>  Dabei wären die Berliner sogar fast als Sieger vom Platz gegangen, denn nach einem Treffer von Vedad Ibisevic in der 2Minute lag die Hertha lange voran. Erst in der 96. Minute (!) gelang Torjäger Robert Lewandowski aus einem Getümmel doch noch der Ausgleich.  <p> Bei den Geißböcken wurde bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tage die finale Englische Woche des Jahres erst dank eines Last-Minute-Ausgleichs in ein gnädiges Licht getaucht: Am Mittwoch wendeten die Dortmunder schon im Bernabeu-Stadion erst auf den letzten Drücker eine Niederlage ab.  </pre>


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